Jörg-Lederer-Ordnung (Fassung 2016) Als Schüler der Jörg-Lederer-Mittelschule bin ich in meiner Person einzigartig. Damit auch jeder andere seine Person entfalten kann, gilt dabei: Meine Freiheit endet dort, wo die Freiheit des anderen beginnt. Das heißt: Erlaubt ist mir alles, was keinen anderen stört, verletzt oder negativ beeinflusst! Jeder Lehrer ist im Rahmen der JLO für Unterricht und Erziehung in der Schule verantwortlich und zuständig. Die JLMS stellt sich der Aufgabe, alle Schülerinnen und Schüler auf das Leben und die Arbeitswelt bestmöglich vorzubereiten. Dazu gehört es, bestimmte Verhaltensweisen und Grundeinstellungen zu wecken und zu fördern, und diese im täglichen Schulbetrieb einzuüben. Verantwortungsbewusstsein Verantwortung für sich selbst, andere Personen und Sachen übernehmen. Verantwortungsbewusstsein kann ich unter anderem dadurch üben: Wenn    ich    etwas    verschmutzt    habe    (Getränke    verschüttet,    usw.)    mache    selbstständig sauber. Um   das   Schulhaus   sauber   zu   halten,   bleibe   ich   bei   Nässe   und   Schmutz   Wegen. Bälle schieße ich nicht absichtlich gegen die Scheiben oder das Schulhaus. Müll werfe ich in die dafür vorgesehenen Tonnen und nicht auf den Boden. In   den   Pfandflaschen-Sammel-Container   werfe   ich   nur   Pfandflaschen   und   Müll. Ich lasse eine saubere Toilette zurück. Sämtliche     Computeranlagen,     Dokumentenkameras     und     Beamer     behandle     sorgfältig.   Sie   werden   nicht   beschädigt   oder   umgebaut   (z.   B.   Stecker   ziehen,   Tastaturen beschädigen,   usw.)-   ich   weiß   ja,   es   ist   ein   Nachteil   für   jeden   Schüler,   der   als   den Computer benutzen will. Fahrräder,   Mofas,   Inline-Skates,   Skateboards,   …      benutze   ich   nur   außerhalb   Schulhauses und auch nicht auf den Hügeln des Pausenhofes. ... Selbstbewusstsein „Kann ich nicht!“ gibt es nicht! Ich kann es zumindest versuchen! Selbstbewusstsein kann ich unter anderem dadurch üben: Ich bin mutig und frage nach, wenn ich etwas nicht verstehe! Meine Meinung kann ich in einer angemessenen Art und Weise jederzeit einbringen. ... Respekt Respekt   meint   nicht,   Angst   vor   jemandem   zu   haben.   Respekt   drückt   die   Achtung   Wertschätzung    gegenüber    Menschen    und    Meinungen    aus    und    bedeutet    auch    Einstellung, mit der man Aufgaben angeht. Respekt kann ich unter anderem dadurch üben: Ich    verzichte    auf    jede    Form    von    Gewalt.    Das    gilt    auch    für    Schimpfwörter    Beleidigungen. Mein   Smartphone   und   alle   anderen   Speichermedien   müssen   auf   dem   gesamten Schulgelände   ausgeschaltet   sein.   (Das   ist   sogar   ein   Gesetz!   –   BayEUG   Art.   56   Vor allem beachte ich das „Recht am eigenen Bild“. Ich   bringe   keine   störenden   Gegenstände   mit   (sonst   bin   ich   sie   vielleicht   bis   Sommerferien los!). Ich achte das Eigentum meiner Mitschüler. Ich   zeige   meine   positive   Einstellung   zur   Schule   in   meiner   Kleidung,   z.B.   keine Jogginghose, die zum Sport oder Chillen angezogen wird. Sofort nach dem ersten Läuten gehe ich rücksichtsvoll zurück in den Unterricht. ... Freundlichkeit / Hilfsbereitschaft Freundlichkeit bedeutet, dass sich alle Menschen, mit denen du umgehst, wohlfühlen. Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft kann ich unter anderem dadurch üben: Ich    bin    freundlich,    hilfsbereit    und    rücksichtsvoll    zu    allen    Personen    auf    Schulgelände   (z.   B.   4Job,   OGS,   BerEBs,   Hausmeister,   Reinigungspersonal)   allen Gästen der Schule. Ich    weiß,    dass    schulfremde    Personen    im    Schulhaus    und    auf    dem    gesamten Schulgelände nichts zu suchen haben, frage sie nach ihrem Anliegen und helfe weiter. ... Zuverlässigkeit und Ehrlichkeit Um    ein    Mensch    zu    werden,    dem    man    vertrauen    kann,    sind    Zuverlässigkeit    Ehrlichkeit Grundvoraussetzungen. Zuverlässigkeit und Ehrlichkeit kann ich unter anderem dadurch üben: Wenn   ich   krank   bin,   muss   ich   in   der   Früh   (vor   Beginn   der   1.   Unterrichtsstunde) telefonisch    entschuldigt    werden.    In    die    Schule    bringe    ich    dann    eine    schriftliche Entschuldigung mit. Fühle   ich   mich   während   der   Schulzeit   nicht   gut,   spreche   ich   mit   meinem   Lehrer   frage dann im Sekretariat nach, ob ich ins Krankenzimmer kann oder nach Hause darf. Wenn    kein    Lehrer    kommt,    muss    der    Klassensprecher    nach    10    Minuten    Sekretariat/die Schulleitung verständigen. Während   der   Unterrichtszeit   (einschließlich   Pausen   und   OGS)   bleibe   ich   Schulgelände der JLMS. ... Gesundheit „Nur in einem gesunden Körper, wohnt auch ein gesunder Geist“ Auf meine Gesundheit kann ich unter anderem dadurch achten: Ich   verzichte   auf   Alkohol,   Drogen   und   Rauchen   (auch   E-Zigaretten),   was   absolut verboten ist. Auf die Schaukel dürfen höchstens sechs Schüler gleichzeitig. Ich darf niemanden von den Spielgeräten stoßen. Ich weiß, dass ich nicht mit Schneebällen, Kastanien, Steinen… werfen darf. Beim Ballspiel achte ich auf andere Personen. ... übrigens... Morgens darf ich mich vor 7:40 Uhr in der Aula aufhalten nach   Unterrichtsende   verlasse   ich   das   Schulhaus   (Ausnahme:   wenn   ich   am   Nachmittag Unterricht habe oder in der OGS bin) In   der   Pause   steht   mir   die Aula   (graue   Fliesen),   das   Schülercafé   und   der   Pausenhof   Verfügung. ...
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